Perspektiven auf das Altern im Dialog.

Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften

Ageing Society: Perspektiven auf eine alternde Gesellschaft

Wie können Gesellschaften Alter(n) differenzierter denken?

Die Publikation zum Joint Academy Day 2025 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) versammelt interdisziplinäre Perspektiven auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und ethischen Dimensionen des Alterns.

Die Beiträge laden dazu ein, Alter(n) nicht nur als Herausforderung, sondern in seiner Vielfalt und als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten.

Die Publikation versammelt Beiträge zu den demografischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ethischen Dimensionen des Alterns.

Ein zentrales Fazit: Eine alternde Gesellschaft sollte nicht allein unter dem Blickwinkel steigender Gesundheits-, Pflege- oder Vorsorgekosten betrachtet werden. Längeres Leben eröffnet auch neue gesellschaftliche Potenziale und verlangt nach einem umfassenderen Verständnis von Alter(n), das Teilhabe, Generationenbeziehungen und Selbstbestimmung einschliesst.

Die Beiträge zeigen, dass Gesundheit und Lebenserwartung stark von sozialen und strukturellen Bedingungen geprägt sind. Dazu zählen Bildung, Ernährung, Arbeitsbedingungen, soziale Einbindung und der Zugang zu Gesundheitsversorgung und digitalen Angeboten. Diese Faktoren beeinflussen die Chancen, unter guten Bedingungen zu altern. Auch der soziale Status prägt, wie Menschen altern und gesellschaftlich wahrgenommen werden.

Mehrere Mitglieder der Leitungsgruppe der Swiss Platform Ageing Society – Delphine Roulet Schwab, Flurina Meier und Marion Repetti – beteiligten sich am Austausch im Rahmen des Joint Academy Day 2025, der die Grundlage für diese Publikation bildete.

Österreichische Akademie der Wissenschaften (2026): Ageing Society. Joint Academy Day 2025: ÖAW & a+(Akademie im Dialog – Forschung und Gesellschaft 14).

ISBN: 978-3-7001-5410-5

  • Swiss Platform Ageing Society

    Altern in der Schweiz: Welche Politik für morgen?

    Welche Herausforderungen werden die Alterspolitik in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren prägen?

    Der neue Bericht der Swiss Platform Ageing Society und der ZHAW bündelt die Perspektiven von Fachorganisationen, Wissenschaft, Politik und Praxis. Im Fokus stehen Themen wie psychische Gesundheit, integrierte Versorgung, Einsamkeit und soziale Isolation, die von den beteiligten Akteur·innen als besonders dringlich eingestuft werden.

    Der Bericht liefert damit wertvolle Impulse für die laufende Erneuerung der nationalen Altersstrategie und fördert den Dialog über die Zukunft des Alterns in der Schweiz.

  • Swiss Platform Ageing Society

    Mit Senior·innen zusammenarbeiten: Eine Checkliste für den Einstieg

    Ältere Menschen engagieren sich auf vielfältige Weise in den Organisationen: als Begleitung, logistische Unterstützung, in Gemeinschaftsprojekten, als Koordination oder auch als Vorsitzende. Indem sie ihre Zeit, ihre Kompetenzen und ihre Energie in sinnstiftenden Tätigkeiten einsetzen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf vieler Strukturen.

     

    Doch wie kann ihre Partizipation konkret gefördert werden? Worauf ist zu achten?

     

    Das Factsheet enthält eine Checkliste mit zehn wesentlichen Punkten, um Institutionen, Gemeinden und Vereine bei ihren Vorgehensweisen zu unterstützen.

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