Erneuerung der Altersstrategie
Das Parlament hat den Bundesrat im März 2024 beauftragt, seine Strategie für eine schweizerische Alterspolitik aus dem Jahr 2007 zu überprüfen und eine Aktualisierung vorzunehmen.
Die Swiss Platform Ageing Society will dazu einen aktiven Beitrag leisten. In drei aufeinander aufbauenden Etappen werden daher Perspektiven aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis zusammengeführt sowie zentrale Herausforderungen der Alterspolitik diskutiert.
1. Befragung der Partnerorganisationen
In einem ersten Schritt haben wir die Perspektiven unserer Partnerorganisationen zu aktuellen und aufkommenden Themen im Bereich des Alterns erhoben. Dazu führten wir in Zusammenarbeit mit dem Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie der ZHAW zwei Befragungen der Partnerorganisationen durch.
In der ersten Befragung haben wir ermittelt, welche Herausforderungen der Altersstrategie in den nächsten 10 bis 15 Jahren weiterhin zentral sind und welche zusätzlichen Herausforderungen sich in diesem Zeitraum abzeichnen. In der zweiten Befragung wurden die identifizierten Herausforderungen nach Wichtigkeit priorisiert.
Das folgende Dokument fasst die zentralen Erkenntnisse und Ergebnisse der zwei Befragungen zusammen.
2. Netzwerkanlass
Am 19. März 2026 brachte die Swiss Platform Ageing Society in Bern Vertreter·innen ihrer Partnerorganisationen aus Forschung, Verwaltung und Praxis zusammen.
Der erste Teil bestand aus Präsentationen, die Herausforderungen und mögliche Ansätze im Zusammenhang mit der Entwicklung einer neuen Altersstrategie abdeckten. Thomas Vollmer (BSV) stellte die Entwicklung der zukünftigen Strategie des Bundes vor, während Caroline Knupfer (Kanton Waadt) Einblicke in die Altersstrategie des Kantons Waadt verschaffte. Zudem wurden die Ergebnisse der zwei Befragungen präsentiert, um eine gemeinsame Grundlage für die anschliessenden Diskussionen zu bieten.
In einem zweiten Teil nahmen die Teilnehmer·innen an parallelen Workshops teil, die den partizipativen Austausch förderten. Die Workshops konzentrierten sich auf vier zentrale Themen:
• Digitale Inklusion
• Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Pflege
• Gewalt gegen ältere Menschen
• Psychische Gesundheit im Alter
3. Synthese
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Befragungen und der Veranstaltung wird im Juni veröffentlicht. Diese wird die wichtigsten Erkenntnisse und Perspektiven der beteiligten Partnerorganisationen zusammenführen.